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Einwohnergemeinde Aegerten
Schulstrasse 3
Postfach 186
CH-2558 Aegerten
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032 373 34 84
an Gemeindeverwaltung
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Die Kirchgemeinde Bürglen umfasst die sieben politischen Gemeinden
Aegerten  Schwadernau
Brüggg  Studen
Jens  Worben
Merzligen  
 
In allen Gemeinden finden regelmässige Veranstaltungen und Gottesdienste statt. Genauere Angaben finden Sie in der kirchlichen Monatszeitung "der Saemann" und im Amtsanzeiger.

Für besondere Gottesdienste (Taufe, Hochzeit, Abdankung) wenden Sie sich bitte an das zuständige Pfarramt oder an das Sekretariat.

Zuständig für Aegerten ist das Pfarramt Aegerten-Schwadernau-Studen:

- Pfarrerin Beatrice Schiller, Jurastrasse 12, 2558 Aegerten, Tel: 032 373 36 70, aegerten@buerglen-be.ch
- Sekretariat der Kirchgemeinde, Kirchstrasse 29, 2558 Aegerten Tel: 032 373 41 40, sekretariat@buerglen-be.ch

Fragen im Zusammenhang mit dem kirchlichen Unterricht beantwortet der Untersichtskoordinator
- Franco Pedrotti, Industriestrasse 8, 2555 Brügg, Tel: 032 373 33 10, kuw-koordination@buerglen-be.ch

Siehe auch unter: http://www.buerglen-be.ch/



Die Kirche Bürglen
Die renovierte Kirche ist normalerweise täglich geöffnet und lädt zum Verweilen ein.

Die erste urkundliche Erwähnung der Marienkirche von "burgulione" findet sich in einer Urkunde von 817. Der Name "Bürglen" kommt vom lateinischen Wort "bugus" (Burg), der sich über verschiedene Formen, "burgulione", "burgvilun", "Bürgelon" im Laufe der Jahrhunderte entwickelte.

Die Kirche wurde auf römischen Grundmauern erbaut. Der älteste erhaltene Teil ist die Südmauer, wo auch noch die ursprünglichen Fenster aus romanischer Zeit sichtbar sind.

Im Mittelalter gehörte die Kirche zum Praemonstratenser-Kloster Gottstatt (Orpund) und wurde von dort aus betreut. Lange Zeit war Bürglen die Mutterkirche von Nidau.

Bis zur Reformation wurde das Kirchenschiff mehrmals vergrössert. 1621 stürtzte durch ein Erdbeben der Turm ein. Danach wurde die Kirche in der jetzigen Form wieder aufgebaut.

Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde das Geläute erneuert und drei Glocken neu aufgezogen; die Kleinste ist die Älteste und stammt noch aus der Reformationszeit:
1624 "Abraham Zender zvo Bern goss mich - Ja saelig sind die das Wort Gottes hören und behalten"
1919 "Gott halte ferner Volk und Land schirmend in seiner starken Hand"
1925 "Ehre sei Gott in der Höhe"
1925 "Unser Vater im Himmel - geheiligt werde dein Name"

Bei der umfassenden Aussenrenovation von 1986-89 wurden auch die Fundamente verstärkt. Dabei kamen viele Gräber aus verschiedenen Jahrhunderten zum Vorschein.

2001/2002 erfolgte eine sanfte Innenrenovation.

 

 

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