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Grund zum Feiern

Rudolf von Egedun, sein Bruder Burkhard, der Dienstadlige Ritter Kuno von Pfeid und der Guldhubel haben unsere Geschichte geprägt. In der Mundart ist die Bezeichnung «Aegerte» oder «Egerten» zudem noch heute als Sachbezeichnung gebräuchlich. Eine «Aegerte» oder «Egerten» ist ein Stück Land, das ursprünglich einige Zeit bebaut, dann aber, weil allzu steinig oder zu nass, wieder sich selber überlassen wurde. Man nimmt an, dass das heutige Aegerten ursprünglich Landreserve und Teil des Kirchdorfes Bürglen war. Die Bevölkerung siedelte sich in der «Aegerte» an.

Die Zeiten haben sich geändert: Heute ist der «Kirchweiler Bürglen» mit Kirche, Pfarrhaus, Stöckli und Pfrundscheune ein Ortsteil der Einwohnergemeinde Aegerten. Auf dem «nutzlosen» Flecken Land ist über die Jahrhunderte, allen Unkenrufen zum Trotz, das Dorf Aegerten entstanden. Am 2. Dezember 1853 kritisierte die NZZ etwa den Widerstand der Aegerter gegen die Juragewässerkorrektion: «Es scheint also doch wahr zu sein, dass es Leute gibt, die sich mit Händen und Füssen sperren, wenn man sie aus dem Sumpfe herausziehen will. Den schreckt der Sumpf nicht, der darin geboren.» Und nach langem hin und her entschieden sich die Aegerter 1912 für die Einführung der Elektrizität auf ihrem Gemeindegebiet.

 Nicht blöffen, dankbar sein! (Beitrag in den Dorfnachrichten 2/2014)

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